Der Bahnhof Vier Linden - das Vorbild
Vier Linden wurde gebaut um die alte Ziegelei in Ochtersum mit einem Gleisanschluss zu versehen.
Vier Linden lag in Hildesheim, dort wo heute das Veranstaltungszentrum ist. Die Ziegelei am Steinberg, wo heute das Schulbiologiezentrum ist.
Die Strecke nach Vier Linden zweigte in Marienburg von der Strecke Hildesheim - Bad Harzburg ab und führte von da aus wieder in die Stadt. Von Marienburg aus führte auch ein Gleis nach Diekholzen, die Grubenanschlussbahn. Vier Linden dient also im wesentlichen dem Transport von Ziegelsteinen und Arbeitern (sowohl nach Vier Linden als auch zur Grube). Es gibt zwei Gleise auf denen Züge einfahren können, wobei Einfahrten auf Gleis 1 bevorzugt werden. über Weiche 6 und Weiche 7 kommen die Wagen in die Ortsgüteranlage, in der es einen Bockkran, eine Laderampe, eine Gleiswaage und eine Ladestrasse gab.über Weiche 3 kann ein Lokschuppen mit zwei Ständen erreicht werden, hier werden Loks die die Ziegelei bedienen oder auch DB-Loks untergestellt, um
sie am nächsten Tag mit dem ersten Zug loszuschicken. Vor dem Lokschuppen gibt es eine kleine Bekohlungsanlage und einen Wasserkran, aber keine aufwendigen Behandlungsanlagen. Um ausgeschlackt oder überprüft zu werden mussten die Loks in den Hildesheimer Hauptbahnhof.
Weder Fotos noch Texte von dieser website dürfen ohne mein Einverständnis anderweitig verwendet werden.
Druckansicht
Letzte inhaltliche Änderung: 03.11.2003, Tobias Meyer, website.jan2009@bf-vln.de.
Es waren bisher 12033 Besucher auf dieser Seite.