Von einigen italienischen Güterwagen, die sich gegenseitig mit Teilen aushalfen
Aus Italien gibt es eine Reihe schöner Güterwagenbausätze, aus denen man dank ihres modularen Aufbaus noch etliche weitere Varianten bauen kann.
Über die Grundmodelle wurde schon genug geschrieben, unter anderem bei
modellbahnfrokler.de (
Eine Modellkritik und
einige Umbauvorschläge), auf der
website von Harald Kiel und in der
Miba.
Um weitere Varianten soll es hier also gehen, und um die effiziente Verwendung der Bausätze. So schön ein FF auch sein mag, zwei Bausätze dafür zu schlachten wäre schon ziemliche Verschwendung.
FF
Ein FF, entstanden aus einem F und einem F mit Bremserhaus.
Dieser FF ist aus einem normalen F und einem F mit Bremserhaus entstanden. Letzerer hat schwarze Spritzlinge, sodaß man sehr schön erkennen kann, welche Teile von welchem Bausatz stammen. Zur grundsätzlichen Vorgehensweise hat
Erik Meltzer bereits genug geschrieben.
Das Dach habe ich zusammengestückelt, dadurch passen aber die Nähte nicht ganz. Das ist mir immer noch lieber als ein kompletter Neubau.
Das Sprengwerk entstand aus Messingdraht.
Das Sprengwerk ist aus 1mm- und 0,6mm-Messingdraht entstanden, Kunststoffprofile wie bei
Harald Kiel erschienen mir zu bruchanfällig.
Die Achslager kommen vom spendenden F mit Bremserhaus, die modernen vom F kriegt ein weiterer F mit Bremserhaus:
F mit Bremserhaus und Rollenachslagern
Klar erkennbar sind die geänderten Achshalter.
Die übrigen Lager des FF kommen an diesen Wagen, dafür bleiben die alten Achslager übrig.
F mit Bretterwänden
Von dem F mit Bremserhaus, der für den FF geschlachtet wurde, waren noch einige Fahrwerksteile übrig. Davon habe ich die bremserhausspezifischen mit einem Freund, der noch zuviele normale F rumliegen hat, gegen einen Piko-F getauscht, mit dem es gleich weitergeht.
F von Piko mit (vermutlich) Phantasiebeschriftung und neuem Fahrwerk
Dem Modell habe ich mich
schonmal gewidmet, damals allerdings ohne zusätzliche Teile.
Das TTM-Fahrwerk muss etwas angepasst werden.
TTM hat die Pufferbohlen am Wagenkasten angespritzt, Piko am Fahrwerk. Bei einem Aufbau von Piko und einem Fahrwerk von TTM fehlt dann natürlich etwas...
Ein kleiner Polystyrolstreifen schafft Abhilfe.
Außerdem ist das Fahrwerk etwas zu lang, denn das Piko-Modell hat nicht die maßstäblich korrekte Länge.
Unterseite mit beschnippeltem Beschwerungsdetaillierungsgewichtsgussteil
Durch den kurzen Radstand des F passt das Gewicht, das es von TTM als Zusatzteil gibt, leider nicht. Eine Blechschere knabbert sich aber problemlos durch.
Die Zapfen dienen Übrigens der Kupplungsmontage.
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Letzte inhaltliche Änderung: 10.10.2007, Tobias Meyer, website.jan2009@bf-vln.de.
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