Der Pwgs 41 von Trix bekommt ein neues Fahrwerk.
Die Achshalter sind zu weit außen und zu hoch
Der Pwgs 41 von Trix hat etwas merkwürdige Achshalter - sie sind nicht nur zu hoch (wie mir aber erst zu spät auffiel :-( ), sondern auch zu breit. Aber anstatt das zu kaschieren, hat man es dadurch betont, dass man sie außerhalb der Langträger an den Rahmen setzte!
Aber auch das lässt sich ja ändern... :-)
Der ganze Wagen in seine Einzelteile zerlegt
Als erstes lässt man ihn also in seine Einzelteile zerfallen, aber vorsichtig - alle werden gebraucht!
Neue Trittstufen
Dann habe ich die Trittstufen ersetzt.
Die Neuen sind aus einer Tackerklammer und einem Stück Papier gebastelt, mittlerweile hat sich gezeigt, dass Kunststoff oder Blech besser gewesen wäre, weil das Papier sich deformiert.
Achshalter abgetrennt
Das Fahrwerk wird zersägt:
Als erstes kommen die Pufferbohlen ab,
dann die Achshalter. Dabei sollte so tief gesägt werden, dass noch ein Stück über dem Trapezförmigen Loch stehen bleibt. Der Rahmen ist sowieso hinüber - um den ist es nicht schade.
Die Bodenplatte wurde aus PS-Platten neu gebaut
Das neue Fahrwerk entstand aus einer PS-Platte, die genau angepasst wurde, sodaß sie in den Wagenkasten passt, aber auf der Kante, die früher auch das Fahrwerk an Ort und Stelle hielt, aufliegt.
Der Rahmen ist genauso schmal wie der alte, ein Stück breiter wäre sinnvoll gewesen. Auch die Maße der Unterteilungen habe ich vom Alten abgenommen.
Er entstand aus einzelnen Kunststoffstreifen, die ich von einer Platte abschnitt.
Die Achshalter und die Bremsanlage wurden angeklebt
Die Achshalter habe ich oben so lange runtergefeilt, bis das Trapezförmige Loch kein Loch, sondern ein Einschnitt war, und dass die Lager der Blattfedern am Ende sauber aufliegen können.
Ausserdem habe ich sie dünner gefeilt.
Damit sie auch noch etwas aushalten könnten, habe ich sie nicht nur auf den Rahmen geklebt, sondern auch von hinten mit kleinen Kunststoffstücken versteift.
Die Pufferbohlen sind stumpf angeklebt. Bremszylinder und Hauptluftbehälter habe ich "in etwa" wie beim alten Rahmen positioniert.
Die Kupplungsaufhängung ist sehr einfach
Damit die Kupplung an der richtigen Stelle sitzen würde, habe ich eine ebene Fläche mit Polystyrolplättchen geschaffen, auf der ich die Kurzkupplungsdeichsel mit Pattex festgeklebt habe. Da wir beim Fremo mit festen Kupplungen fahren, ist dies kein Problem.
Ein Problem ist schon eher, dass die Achshalter so nah zusammen sind, dass kein normler Luck-Radsatz hineinpasst! Ich habe deshalb einen RP25-Finescale-Radsatz zerlegt, und die Achse in der Minibohrmaschine kürzer gefeilt. Die Radsätze laufen nicht sehr gut, aber ausreichend. Die Achsen waren nur in einem Bohrfutter eingespannt, in einer Spannzange wäre besser, aber ich habe keine für 1,5mm Durchmesser.
Das ganze Fahrwerk, fertig lackiert und gealtert, von unten
Das Fahrwerk nach dem Lackieren von unten.
Es bekam noch ein Bremsgestänge aus Draht, an dem die Bremsbacken engeklebt sind. Sie stammen von einem anderen Wagen, da mir eine beim Zersägen des Fahrwerks weggesprungen ist.
Gealtert habe ich mit Farbpuder.
Der fertige Wagen
Der fertige Wagen, stark gealtert, mit freigewischten Fenstern.
Auf diesem Bild ist zu sehen, dass der Wagen zu hoch ist - dies liegt an den Märklin-Achshaltern. Dass die Maße dieser nicht stimmen, wusste ich beim Bau leider nicht. :-(
Material und Kosten
| Pwgs 41 von Märklin oder Trix |
20€ |
| 1mm Polystyrol |
|
| Papier |
|
| Tackerklammern |
|
| 2x Luck-Radsätze |
je 1,50€ |
| Insgesamt |
23€ |
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Letzte inhaltliche Änderung: 29.01.2005, Tobias Meyer, website.jan2009@bf-vln.de.
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