Selbstbau einer Kreuzung

Da es im Tillig-Elite-Gleisprogramm keine Kreuzung gibt, die es ermöglicht, die abzweigenden Stränge von zwei Weichen kreuzen zu lassen, habe ich sie mir selbst gebaut.
Fräsen des Schwellenrostes
Als erstes ging es daran, Schwellenroste zu fräsen.
Ich habe Platinenmaterial mit Hartpapierauflage genommen, Pertinax hält zwar mehr, lässt aber auch den Fräser schneller verschleißen.
Die Schwellen sind 3mm breit, die Zwischenräume sind 4mm breit und 1mm tief. Wenn sie dunkel angemalt und eingeschottert sind, sieht man hoffentlich nicht mehr, dass die Schwellen eigentlich aneinander hängen.
Die äußeren Schienen wurden aufgelötet
Auf einem Plan, den ich mir im PC gezeichnet und maßstäblich ausgedruckt habe, habe ich dann die Platine aufgeklebt.
Dann habe ich die Gleisprofile auf die Schwellen gelötet. Erst die äußeren, dann die inneren.
Halbfertige Herzstücke
Leider war mein Stück Platine nicht groß genug, darum liegen die Herzstückspitzen schon nicht mehr auf. Aber das hält trotzdem
Mit Radlenkern außen
Die Radlenker und die inneren Schienen bilden ein Stück.
Mit Radlenkern innen
Als nächstes kommen die Radlenker ganz innen.
Die elektrisch verbundenen Gleisstücke
Damit es keine Kurzschlüsse beim Befahren gibt, müssen natürlich die Gleise getrennt werden.
In Schwellenmitte muss nur die Isolierung aufgetrennt werden, aber auch den Herzstücken muss getrennt werden. Hier kommt man nicht umhin, die Schienenprofile zu zersägen.
Die fertige Kreuzung
Die Kreuzung eingebaut.
Da das Platinenmaterial nur 1,5mm dünn, die Schwellen der Tillig-Gleise drumherum aber 2mm dick sind, habe ich die Kreuzung noch auf ein Stück Polystyrol geklebt.
Tackerklammerkleineisen
Die Kleineisen sind bei mir zerschnippelte Tackerklammern - wie bei manchen richtig teuren Bausätzen übrigens auch.
Material und Kosten
| Platinenmaterial |
1€ |
| Schienenprofile |
50ct. |
| einige Tackerklammern |
|
| 0,5mm Polystyrol |
|
| Insgesamt |
1,50€ |
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Letzte inhaltliche Änderung: 03.10.2004, Tobias Meyer, website.jan2009@bf-vln.de.
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