Die Elektrik im Detail
Die Elektrik in meinen Segmentkästen ist so einfach wie möglich gehalten.
Die Fulgurex-Weichenantriebe vertragen bis zu 12V=, aber mit steigender Spannung werden sie auch immer lauter. Ich setze deshalb 8V= ein. Die Motoren haben ganz normale Gleichstrommotoren als Antrieb, deshalb muss man die Weichen durch Umpolen der Spannung umschalten. Ich wollte nicht zu jedem Weichenantrieb 2 Kabel haben, und habe deshalb einen Anschluss aller Weichenantriebe an +-0V gelegt. Der Andere bekommt, je nach Bedarf, +8V oder -8V. Um diese symmetrische Spannung zu bekommen, habe ich zwei Linearregler 7808 verwendet.
Damit ich mit nur einem einzelnen Transformator auskommen kann, bekommen beide Regler jeweils nur eine Halbwelle der Wechselspannung. Dementsprechend müssen natürlich die Kondensatoren, die die, Spannung vor den Reglern glätten, grösser sein.
Die Spannungsversorgung dient auch gleich der Speisung der LEDs, zur Rückmeldung der Weichenlage.
Ich habe verschiedenfarbige Litze verwendet, um die Kabel eindeutig zuordnen zu können. Jede Farbe steht dabei für einen Verwendungszweck, die Nummer des Weichenmotors ist nicht erkennbar. Ich habe mir vor dem Aufbau der Elektrik Listen gemacht, wie ich alle Kabel ziehen muss.
Folgende Farben haben folgenden Sinn:
| blau |
0,75mm˛ |
Gleise hinten |
| rot |
0,75mm˛ |
Gleise Vorne |
| rot |
|
Weichenversorgung, +8V |
| grün |
|
Weichenversorgung, +-0V |
| grau |
|
Weichenversorgung, -8V |
| gelb |
|
16V~ |
| weiss |
|
16V~ |
| braun |
|
Weichenrückmeldung |
| orange |
|
Weichenmotorversorgung |
Bei den Kabeln habe ich grundsätzlich einige Adern für +8V, +-0V, -8V für die Weichenantriebe und die Rückmeldung freigehalten. Um diverse Lämpchen oder weitere Antriebe unter den Modulen zu ermöglichen, habe ich weitere Adern für 16V~ reserviert. Für diese Spannungen habe ich immer mehrere Adern verwendet, bei den beiden äusseren Segmenten sind es jeweils 3, bei dem mittleren nur 2, da hier mehr Adern für mehr Weichen benötigt wurden.
Die anderen Adern sind für die Weichenantriebe (je Weiche 2 Adern) und die Rückmeldung (je Weiche eine Ader) benutzt.
Alle Litzen gehen von den Schaltern oder LEDs im Stellpult zuerst auf Lötleisten im Stellpult. Von hier aus werden sie weiter an die entsprechenden Buchsen aussen am Stellpult verteilt. Über 25 polige Sub-D-Kabel, die man günstig bei diversen Elektronikversendern bekommt, wird das Stellpult mit den Segmenten verbunden. Hier ist ein Stecker untergeschraubt, der wiederrum mit einer Lötleiste verbunden ist. An diese Lötleiste sind alle Weichenantriebe etc. angeschlossen.
Die Gleise hingegen haben keinen Anschluss an diverse Lötleisten, sie sind direkt verbunden. Unter dem mittleren Segment gibt es zwei 4mm-Buchsen, über die ein Booster oder mein Compact angeschlossen werden kann.
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Letzte inhaltliche Änderung: 03.11.2003, Tobias Meyer, website.jan2009@bf-vln.de.
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