Vier Linden
Der Bahnhof Vier Linden ist ein Endbahnhof einer kurzen Stichstrecke, der zum Anbinden der lokalen Industrie dient. Vor allem war dies eine Ziegelei, es gehörte aber auch ein Landhandel dazu, und es gab eine Laderampe.
Da die eigentlichen Industriebetriebe noch ein Stück von Vier Linden weg waren, hat man dort eine Lok stationiert. Für sie ist ein zweiständiger Lokschuppen vorhanden, in diesem kann noch eine Streckenlok übernacht untergebracht werden.
Personenverkehr findet vor allem zu den Schichtwechselzeiten statt. Es werden bevorzugt Triebwagen eingesetzt.
Aufbau
Die Seite mit der abgewinkelten Front ist die bevorzugte Seite zum Bedienen des Bahnhofs.
Zum Aufbau an einem Fremo-Arrangement werden mindestens vier Leute benötigt, da der Bahnhof nicht direkt am Arrangement aufgestellt werden kann.
Vier Linden sollte nicht an stark frequentierten Durchgängen stehen, oder es sollte eine Kurve davor eingeplant werden, weil der Bahnhof sonst leicht umkippen könnte, wenn jemand dagegen läuft. Dieses Problem tritt vor allem auf weichen Böden (z.B. in Sporthallen) auf.
Elektrik
Der Bahnhof ist auf digitales Fahren ausgelegt.
In der Front sind zwei LocoNet-Buchsen vorhanden.
Für die Weichenantriebe wird eine 230 Volt-Steckdose benötigt.
Es ist kein Booster vorhanden.
Gleisplan
Gleise
Tillig-Elite, Weichenradius 866mm.
Gleislängen
| Gleis |
Länge |
Funktion |
| 1 |
130cm |
Einfahrgleis für Personenzüge und Güterzüge |
| 2 |
130cm |
Umfahrgleis und Einfahrgleis für Güterzüge |
| 21 |
30cm |
Ziehgleis |
| 30a |
im Ls: 18cm davor: 25cm |
Lokschuppen |
| 30b |
im Ls: 18cm davor:25cm |
Lokschuppen |
| 31 |
40cm |
Rangiergleis |
| 32 |
60cm |
Abstell- und Umfahrgleis für Güterwagen |
| 33 |
27cm |
Ladewaage, Lademaß, Rangiergleis |
| 4 |
60cm |
Ladegleis |
| 5 |
- |
Streckengleis |
Frachtaufkommen
| Ladung |
Wagenart |
Empfang |
Versand |
Wohin / Woher |
| Ziegelsteine |
O |
|
3 |
Ziegelei |
| Landwirtschaftliches Gerät |
G |
1 |
|
Landhandel |
| Landwirtschaftliches Gerät |
R, X |
1 |
| Laderampe |
| Steinkohle |
O |
0,5 |
|
BW |
| Stückgut |
G |
1 |
1 |
Güterschuppen |
Maximal zulässige Zuglängen
Personenzüge: 50cm (mit Lok)
Güterzüge: 130cm (mit Lok)
Betriebsablauf
Züge dürfen nur auf Gleis 1 ein- oder ausfahren.
Bei Personenzügen:
- Einfahrt auf Gleis 1
- falls notwendig: Umsetzen über Gleis 21 und Gleis 2 (dies sollte durch den Einsatz von Triebwagen vermieden werden!).
- Ausfahrt von Gleis 1
Bei Güterzügen:
Güterzüge enden oder beginnen in Vier Linden.
Bei beginnenden Zügen:
- Zusammstellung des Zuges auf Gleis 2 durch die Ortslok (Zuglok beim Lokschuppen)
- Ortslok drückt werdenden Zug nach Gleis 5
- Ortslok zieht werdenden Zug nach Gleis 1
- Zuglok setzt über Gleis 2 und Gleis 5 nach Gleis 1 um und kuppelt an
- Ausfahrt von Gleis 1
Bei endenden Zügen:
-Einfahrt des Zuges auf Gleis 1
- Zuglok wird abgekuppelt und setzt über Gleis 21 und Gleis 2 nach Gleis 30a oder Gleis 30b um (je nachdem in welchem Stand Platz ist).
- Ortslok drückt Wagen auf Gleis 5
- Ortslok zieht Wagen auf Gleis 2
Bei GmP:
- Einfahrt auf Gleis 1
- Zuglok umfährt den Zug über Gleis 21, Gleis 2 und Gleis 5
- Zuglok zieht Güterwagen von den Personenwagen auf Gleis 5
- Zuglok drückt Güterwagen in Gleis 2
- Zuglok wartet am Ende von Gleis 2 bis sie nach Gleis 30a oder Gleis 30b fahren kann.
Notwendige Wagenreihung:
Personenzüge:
Lok + Personenwagen + Packwagen
Güterzüge:
Lok + Güterwagen mit Fracht für den Güterschuppen oder die Laderampe + sonstige Güterwagen + Güterwagen für die Ziegelei oder den Landhandel
An welchem Ende sich der Begleitwagen befindet ist nicht wichtig.
GmP:
Lok + Personenwagen + Packwagen + Güterwagen wie bei Güterzügen
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Letzte inhaltliche Änderung: 04.12.2003, Tobias Meyer, website.jan2009@bf-vln.de.
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