Recht spontan sind mein Vater und ich aufgebrochen, um uns den Tunnelhilfszug in Hildesheim anzusehen. Nachdem wir einige Bilder von außen gemacht hatten, haben wir (schon im Weggehen) gesehen, dass zwei Bahnangestellte dort gerade die Lok untersuchten. Nachdem wir uns kurz mit ihnen unterhalten hatten, haben sie uns den kompletten Zug von innen gezeigt und sämtliche Geräte erklärt.
Der Zug rückt bei Bahnunglücken in Tunnels aus. Er wird von der Hildesheimer Feuerwehr besetzt, weitere Helfer werden in Sorsum von der dortigen freiwilligen Feuerwehr eingesammelt.
Die Transport- und der Sanitätswagen sind Luftdicht geschlossen. Betreten werden sie über Luftschleusen, sodaß im Innenraum immer saubere Luft vorhanden ist.
Die Loks können aus den Transportwagen ferngesteuert werden. Im Transportwagen 1 ist außerdem noch der Leitstand, von dem aus der gesamte Einsatz koordiniert werden kann.
Ausstiegstufen, um im Tunnel an die Wagen zu kommen.
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Ein kleiner Wagen, mit dem Material oder Menschen im Tunnel auf Gleisen befördert werden können.
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Der Zug wird von zwei umgebauten V100 gezogen, eine an jedem Ende.
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Ein Signal, bei dem Hp0 der Wunschzustand ist.
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Der erste Wagen hat einen Führerstand, mit dem eine der beiden Loks ferngesteuert werden kann. Damit man etwas sehen kann, hängen sowohl an den Loks als auch an der Trennstelle im Zug Wärmebild- und Nachtsichtkameras. Da die Loks nicht abgedichtet sind, muss der Zug bei starkem Rauch von einem der Wagen aus gesteuert werden, damit der Lokführer noch atmen kann.
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Der Gerätewagen ist ein umgebauter ehemaliger Postwagen.
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Zwischen den Wagen sind mehr als die üblichen Verbindungen - unter Anderem sind noch Sauerstoff- und Löschwasserschläuche dabei sowie eine Drehstromleitung.
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Zwischen diesen beiden Wagen kann der Zug getrennt werden, der links Zugteil pendelt dann, um Verletzte wegzubringen. Um im Tunnel nicht unter dem Zug umherklettern zu müssen ist eine automatische Kupplung angebaut.
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Ein besseres Übersichtsbild war leider nicht hinzukriegen... Vorne der Transportwagen, dahinter der Sanitätswagen. der Kasten ist der Löschmittelwagen, dahinter der ehemalige Post- und heutige Gerätewagen, am Ende der zweite Transportwagen.
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Die Loks haben eine Sonderausrüstung: kräftige Scheinwerfer, eine Wärmebild- und eine Nachtsichtkamera.
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In Hildesheim hängt der Zug ständig an Kabeln, um geheizt zu werden.
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Vom Löschmittelwagen aus gehen Rohre zum Zugende.
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Der Zug von der Römerringbrücke aus gesehen.
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Vorschriften auf der Lok.
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Hinweise zu den Bremsen des Zuges - nett finde ich den Zusatz "(Prototyp)".
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Der Führerstand auf der Lok.
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Der Führerstand im ersten Wagen, von dem aus eine der Loks ferngesteuert werden kann. Auf den Monitoren sieht man die Bilder der Kameras.
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Die Kommunikationszentrale.
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Pressluftflaschen für den Einsatz.
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Der Mannschaftsbereich. Am Ende sieht man noch Krankentragen.
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Zwei solcher Presssluftflaschenbatterien sollen die Luftversorgung im Zug sicherstellen.
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Zwei Funkanlagen, die am Tunnelmund positioniert werden. Mit ihnen wird eine Richtfunkstrecke in den Tunnel aufgebaut, sodass die Funkgeräte auch tief im Berg noch funkionieren.
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Die Lagerregale im Gerätewagen. Hier gibt es viel Bergegerät, vom Bolzenschneider über die Flex...
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...und Schere und Spreizer...
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...bis zu Schneidbrennern.
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Außerdem werden einige Schläuche gelagert.
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Im Löschwasserwagen sind zwei kleine Pumpen eingebaut, hier wird dem Wasser auch Schaum beigemengt.
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Vorne in dem Kasten sind die beiden Pumpen, hinten der große ist der Löschwasserbehälter.
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Im Sanitätswagen gibt es zwei Operationstische.
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Krankenliegen im Sanitätswagen.
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Eine Beobachtungskamera für den Lokführer.
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Die Kameras an der Front der Loks sind in kleinen Kästen untergebracht, die manuell aufgeklappt werden müssen.
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